Vincitori 2019-2020

MaNiDa aus Trient sind die Gewinner des Musikwettbewerbes
Music 4 the Next Generation

Mit dem Stück "Roses", das eine Jazz-Neuinterpretation des Adagio aus dem Oboenkonzert von Alessandro Marcello ist, konnte die Trentiner Band MaNiDa die dritte Ausgabe von "Music 4 the Next Generation" gewinnen. Das Finale des Wettbewerbes fand am 26.7.2021 im Freien des “Censer” in Rovigo statt und wurde von Moreno Morello, dem Showmaster von "Striscia la notizia", moderiert. Die Musikgruppen traten an diesem Abend gemeinsam mit dem von Francois López-Ferrer geleiteten “Orchestra di Padova e del Veneto” auf.
Insgesamt hatten sich bei der diesjährigen Ausgabe des Wettbewerbes M4NG insgesamt 37 Gruppen aus 6 Provinzen beworben.
Der Wettbewerb M4NG fördert die Annäherung und den Dialog zwischen der traditionellen klassischen Musik und neuen, zeitgenössischen Interpretationsweisen und setzt sich zum Ziel dadurch die unterschiedlichen Generationen, Musikwelten und Zuhörerschaft anzusprechen. Organisiert wird der Wettbewerb von der Fondazione Cassa di Risparmio di Trento e Rovereto, Stiftung Südtiroler Sparkasse, Fondazione Cassa di Risparmio di Padova e Rovigo e Fondazione Cariverona, mit zusätzlicher Unterstützung der Fondazione Cassa di Risparmio di Jesi e Fondazione Banca del Monte di Rovigo und mit der Zusammenarbeit des Teatro Ristori aus Verona, des Conservatorio Bonporti aus Trient, des Conservatorio Monteverdi von Bozen und die Filarmonica aus Rovereto.
Vorlage der Neuinterpretation der teilnehmenden Gruppen waren Meisterwerke von Mozart, Bach, Alessandro Marcello, Geminiani, Vivaldi, Händel, Beethoven, Dvorak, Tschaikowsky.
Beim Vor-Finale am 8. Juli im Teatro Sociale “Capovolto” in Trient wurden die 5 Finalisten gewählt: die Südtiroler Band Audible Penta mit dem Stück Tearful, eine Neuinterpretation von Händels “Lass mich mit Tränen mein Los beklagen”; das Stück Alefou – eine world & folk Interpretation von Geminianis Follia; die Trentiner Musikgruppe Imalia, die mit “From the New Ancient World” den letzten Satz von Dvoraks berühmter Symphonie "Dal Nuovo Mondo" interpretierte; Roses von MaNiDa aus Trient, eine Jazz-Version des Adagio aus Alessandro Marcellos Oboenkonzert; und Rusty Brass aus Mantua, die in Barcarolinha para Rio mit Trompeten, Posaunen, Tuben und Schlaginstrumenten eine neue und freche Version der Barcarola aus der Oper “Hoffmanns Erzählungen” von Offenbach darboten.
Am 26. Juli 2021 traten diese 5 Finalisten gemeinsam mit dem von Francois López-Ferrer geleiteten Orchestra di Padova e del Veneto auf und gaben ihre Neuinterpretationen zum Besten. Eine Fachjury, die mit verschiedenen Persönlichkeiten aus der Musikszene, wie dem Jazzmusiker und Gründer des Paolo Fresu Quintets Roberto Cipelli, dem künstlerischen Leiter des Theaters Ristori von Verona Alberto Martini, dem Komponisten und Sprecher des Radiosenders Rai Radio 3 Alessandro Solbiati und dem Musiker und Moderator des Senders Radio24 Gegè Telesforo besetzt war, wählte den Preisträger, nämlich die Trentiner Gruppe MaNiDa, unter den Finalisten aus.
Der Gruppe MaNiDa gehören an: Martina Bergonzoni (Gesang), Matteo Padoin (Kontrabass), Daniele Patton (Schlagzeug) und Niccolò Zanella (Saxophon) ; sie haben mit dem Stück "Roses" eine Jazz-Neuinterpretation des Adagio aus dem Oboenkonzert von Alessandro Marcello zum Besten gegeben. MaNiDa’s Stück erzählt die Geschichte
einer Rose, die versucht trotz aller Widrigkeiten in der Wüste zu blühen. Musikalisch wurde Alessandro Marcellos Original durch einen “Basso continuo” im unteren Registerbereich des Kontrabasses eingespielt, die Stimme als Seeleninstrument hervorgehoben und nach und nach das Schlagzeug bis zum Saxophonsolo hinzugefügt: Das Adagio wurde "dekonstruiert", um Platz für ein sehr stimmungsvolles jazziges Crescendo zu schaffen, mit einem bewusst auf Sparflamme gesetzten Finale.
Die Gewinner des Wettbewerbs erhielten ein Preisgeld in Höhe von 10.000 €. Die anderen vier Finalisten erhielten ex aequo je einen Preis von je 5.000 Euro. Auf Wunsch der Wettbewerbsorganisatoren werden die Bands aufgefordert, die Preise in die musikalische Aus- und Weiterbildung zu investieren.

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